Ethik

Die Frage des Vertrauens – Arbeitshaltung

Ich begegne Menschen mit Empathie, Respekt und Offenheit.

Individuelle Wünsche meiner Kunden stehen im Zentrum meiner beruflichen Tätigkeit. Aufgrund persönlicher Fragen oder Sorgen und Nöte klären sich Machbarkeit, Sinn und persönliche Lösungswege. .... unabhängig von Wohnort oder Glauben und losgelöst von weiterführenden Sach- oder Dienstleistungen. 

Gerne erwarte ich Ehrlichkeit. Dafür garantiere ich Diskretion und versuche, so klar wie möglich zu informieren. Je nach Wunsch handle ich vermittelnd oder unterstehe der Schweigepflicht.

Zwischen Geburt und Sterben durchlaufen Menschen Lebensphasen. Daher achte ich auf Wellen im Lebenslauf und den Wandel persönlicher Ansprüche in Bezug auf eine eigenständige und selbstbestimmte Lebensführung. 

In der Begegnung wage ich schwierige Themen, Lebenssituationen oder Wahrnehmungen anzusprechen. Auch ermutige ich zur Entschleunigung und zum Wahrnehmen von Gefühlen. Emotionen finden einen geschützten Raum und Rahmen, Klarheit entsteht. 

Persönliche und fachliche Grenzen und Überzeugungen meiner Gegenüber akzeptiere ich nach bestem Wissen und Gewissen. Auch kenne ich meine eigenen Grenzen und übernehmen für mein Handeln Verantwortung. 

Ich biete Begleitung durch Trauer und Beratung zur Lebensvorsorge. Ich arbeite weder in der Sterbehilfe, noch biete ich Suizidassistenz an. Ich nehme Menschen mit Todeswunsch ernst und suchen mit ihnen zusammen nach individuellen Wegen und Lösungen.

Philosophie

Persönliche Schlüsselerlebnisse, die antreiben

Ich habe miterlebt, wie Menschen beim Tode ihrer Angehörigen zeitlich und emotional überfordert waren. Manche mussten nach dem passenden Abschiedsweg und dem letzten Ruheort ringen.

Ich habe miterlebt, wie Menschen mit unheilbarer Erkrankung und deren Angehörige trotz bester Pflege, medizinischer, sozialer und seelsorgerischer Betreuung mit ihren alltäglichen und emotionalen Nöten alleine blieben.

Ich glaube an die Verantwortung für sich selbst und weiss um die vielfältige Deutung des Wortes „Selbstverantwortung“. Planerische Vorsorge für den letzten Lebensabschnitt, aus dem Blickwinkel der Lebensmitte, klärt den eigenen Lebensweg.

Ich glaube an die Wirkung von Emotionen und an den Sinn von Handlungen mit Symbolgehalt. Zeremonien können lösen, stärken, trösten, Sinn stiften. Im Jahreslauf wiederkehrende Anlässe wie Weihnacht, Fasnacht, Ostern, Geburtstagsfeiern, Gedenktage, Erntedank und auch Ferienrituale etc. bergen Möglichkeiten zur Achtsamkeit und Reflektion.

In meinem privaten Umfeld leben Paare und Alleinstehende geographisch oder emotional weit entfernt von ihren familiären Angehörigen. Viele sind sozial gut vernetzt, beruflich gefordert, evtl. wenig verankert in der Wohngemeinde oder einer Glaubensgemeinschaft. So lange wir uns jung und gesund fühlen kann es schwierig sein Stellvertreterpersonen zu bestimmen, die an unserer Stelle für uns Entscheidungen fällen. Es bleibt schwierig das eigene Leben in die Verantwortung anderer zu legen.